Die Herstellungsverfahren der Kerze im Überblick

Das sog. Ziehverfahren (Zugmaschine), d.h. vielfache Wicklung eines langen Dochtstranges (mehrere hundert Meter) um zwei große Trommeln, die im Abstand von einigen Metern einander gegenüberstehen und sich drehen. Dabei durchläuft der Strang ein Wachsband und wird bei jedem Durchlauf um eine Wachsschicht stärker.

Im Preßverfahren, d.h. die Kerzen werden mit einer sog. Stempelpresse oder einer Strangpresse (Extruder) gepreßt, wofür man pulverisiertes Paraffin benötigt.

Das Gießverfahren, d.h. flüssiges meistens durchgefärbtes Wachs wird in Formen gegossen, in deren Mitte ein Docht gespannt ist. Nach der Auskühlzeit kann dann die Kerze ausgeformt werden.

Beim sog. Tauch-/Tunkverfahren werden die gespannten Dochte in flüssiges Wachs getaucht. Spitzkerzen oder auch sog. Zwillingskerzen werden oft in diesem Verfahren hergestellt.